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Aktuelles zur Hessentags-Bewerbung  

Gute Chancen für den Hessentag

Interview Bürgermeister Schramm über den Stand der Bewerbung (20.12.2016) 

Vor einem halben Jahr wurde der Hessentag in Herborn gefeiert. Ein Landesfest mit knapp einer Million Besuchern und vielen hundert Veranstaltungen. „Wir können das auch“, ist Haigers Bürgermeister Mario Schramm überzeugt. Im Interview äußert er sich zum Stand der Haigerer Bewerbung.

Frage: Herr Schramm, der Hessentag in Herborn hat viele Besucher begeistert. Sie haben das Fest in Herborn als Besucher erlebt und arbeiten an einer eigenen Bewerbung. Wie ist der aktuelle Stand?

Mario Schramm: Das Fest in Herborn war eine tolle Sache, ein friedliches Fest mit ganz vielen Höhepunkten. Die Herborner haben das toll gemacht. Wir waren mit einigen städtischen Vertretern an der Organisation und Durchführung beteiligt, andere haben Hessentags-Luft geschnuppert. Mein Fazit nach zehn Tagen Herborn war: Wir können das auch. Deshalb sind wir dabei, unsere grundsätzliche Willenserklärung, die wir bereits 2015 nach Wiesbaden geschickt haben, durch eine offizielle Bewerbung zu untermauern. Diese wird zwischen 120 und 200 Seiten stark und soll im Sommer 2017 in Wiesbaden übergeben werden.

Frage: Woran arbeiten Sie im Moment konkret?

Mario Schramm: Wir haben mit der Staatskanzlei in Wiesbaden ein Flächen- und Verkehrskonzept abgestimmt. Darin mussten wir beispielsweise die Flächen für die Landesausstellung und der Ausstellung „Natur auf der Spur“ berücksichtigen. Aber auch die Platzanforderungen der Sender HR und FFH sind in dem Konzept abgebildet.

Frage: Apropos Platz. Wo könnte das Landesfest stattfinden?

Mario Schramm: Da haben wir vielversprechende Ideen, und ich kann versprechen, dass das Fest so dicht wie möglich an der Innenstadt gefeiert wird. Ein großer Haigerer Unternehmer hat uns signalisiert, dass er uns umfangreiche, zentral gelegene  Betriebsflächen für die Zeit des Hessentages zur Verfügung stellen würde- das eröffnet uns sehr gute Möglichkeiten, was auch die Experten aus der Staatskanzlei bestätigt haben.

Frage: Das kann aber nicht alles sein.

Mario Schramm: Natürlich nicht, auch die Anforderungen der Radio- und Fernsehsender FFH und HR können wir problemlos in der Innenstadt erfüllen. Wir haben kürzlich mit Vertretern der Polizei eine „Begehung“ gemacht. Sie haben uns ermutigt und erklärt, dass sie „sehr gute Möglichkeiten“ sehen. Von Problemen war nicht die Rede. Die Festtagsfläche kam ebenso gut an wie unser Parkplatzkonzept, das im Moment etwa 20.000 Abstellflächen vorsieht. Gefordert sind 10.000.

Frage: Vor allem das Thema „Verkehr“ dürfte hohe Bedeutung haben.

Mario Schramm: Das stimmt. Wir arbeiten an einem Parkplatzkonzept, an einer Buslinie durch Haiger (Hessentagslinie) und müssen uns Gedanken darüber machen, wie der Hessentags-Festzug mit bis zu 150 teilnehmenden Gruppen verlaufen und wo er aufgestellt werden soll. Ganz konkret wird es bei der Frage, wo die Tribüne für die Landesregierung und die Ehrengäste aufgestellt werden kann, denn hier muss auch ein Fluchtwege-Plan eingereicht werden.

Frage: Sie wollen thematisch neue Wege gehen. Nicht Brauchtum, sondern Innovation?

Mario Schramm: Das stimmt. Das Motto des Haigerer Hessentages soll „Innovative Wirtschaft, Ökologie und Energie“ lauten. Wir wollen den Hessentag nicht nach Haiger holen, um der Wirtschaft einen Gefallen zu tun, sondern weil die Wirtschaft unsere Stadt wesentlich ausmacht. Haiger ist keine Fachwerkstatt und kein Tourismuszentrum, sondern eine wirtschaftsstarke Stadt mit vielen innovativen und erfolgreichen Unternehmen. Die Firmen haben mit großer Einmütigkeit und Begeisterung ihre Mitarbeit an dem Großprojekt zugesagt. Wir wollen das Projekt natürlich auf möglichst viele Füße stellen und alle mitnehmen: Bürger, Vereine, Gruppen, Kirchen, Gemeinden und selbstverständlich die Politik. Diese Vielfalt ist es, was Haiger stark macht.

Frage: Die Landesregierung reduziert ihren Zuschuss zum Hessentag und zahlt nur noch 6,8 Millionen Euro. Was bedeutet das für Haiger?

Mario Schramm: Dass wir sehr, sehr sorgfältig mit dem Geld umgehen müssen. Zum Beispiel müssen wir uns fragen, ob wir eine Arena oder Freilichtbühne bauen müssen, die in Herborn ohne die Honorare der Musiker bereits 1,4 Millionen Euro gekostet hat, oder ob wir vielleicht sogar schon eine geeignete Veranstaltungsfläche haben?

Frage: Und wie lautet die Antwort auf diese Frage?

Mario Schramm: Wir werden mit größter Wahrscheinlichkeit keine Arena bauen.

Frage: Sie haben Kontakt nach Wiesbaden, Ministerpräsident Volker Bouffier war zu einem Gespräch in Haiger im Rathaus. Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf einen Hessentag ein?

Mario Schramm: Die Signale sind äußerst positiv. Nach dem Gespräch mit unserem Ministerpräsidenten kann ich nur sagen, dass wir sehr gute Chancen haben.

Frage: Und wann könnte es so weit sein?

Mario Schramm: Die nächsten drei Hessentage sind vergeben – an Rüsselsheim (2017), Korbach (2018) und Bad Hersfeld (2019). Im Jahr 2020 findet der 60. Hessentag statt. Ich vermute, dass dieser in einer hessischen Metropole, vielleicht sogar der Landeshauptstadt Wiesbaden stattfinden wird. Danach – also 2021 oder 2022 – stünden wir zur Verfügung. 

 

Ministerpräsident Bouffier  besucht Hessentags-Bewerber

Seinen Besuch bei der Grundsteinlegung der neuen RITTAL-Produktionsstätte in Haiger nahm Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zum Anlass für eine kurze Stippvisite im Haigerer Rathaus. Der Regierungs-Chef aus Wiesbaden trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein und nahm sich Zeit für ein halbstündiges Gespräch mit Bürgermeister Mario Schramm. „Es war ein nettes Kennenlernen“, freute sich Schramm nach dem Treffen, in dem es – natürlich - auch um die derzeit laufende Hessentagsbewerbung der nördlichsten Dillkreisstadt ging.

Zudem sprachen Landesvater Bouffier und der Rathaus-Chef über die Sanierung der Sechsheldener A45-Talbrücke und die von Bürgern und Haigerer Politikern favorisierte Tunnellösung sowie weitere aktuelle politische Themen. „Es war ein anregendes Gespräch, in dem es nicht um Forderungen, sondern um einen lockeren Meinungsaustausch ging“, sagte Schramm. Er habe sich explizit für die Unterstützung des Landes Hessen bei aktuellen Infrastrukturprojekten wie der Sanierung der Landesstraße 3044 sowie dem Bau heimischer Sportplätze bedankt.

Ministerpräsident Bouffier freute sich über die Gelegenheit zu einem kurzen Meinungsaustausch mit Rathaus-Chef Schramm und gratulierte der Stadt zu ihrer positiven Entwicklung. „Die Grundsteinlegung für das neue RITTAL-Produktionswerk ist eine kluge und richtige Entscheidung der Loh-Unternehmensgruppe und ein in Beton gegossenes Versprechen auf eine gute Zukunft für die Menschen, die Stadt Haiger und die gesamte Region. Diese 250 Millionen-Investition zeigt, dass regionale Verbundenheit und Weltoffenheit sowie Tradition und Innovation hervorragend zusammenpassen“, erklärte der Ministerpräsident. Und genau dies zeichne die Stadt Haiger und das Umland wunderbar aus. „Ich freue mich über die wunderbare Entwicklung der Region Mittelhessen und wünsche der Stadt Haiger und ihren Bürgerinnen und Bürger weiterhin eine gute Zukunft“, lobte der Ministerpräsident Bouffier. Weitere Gespräche sollen folgen. 

 

Hessentag mit neuen und bekannten Elementen  

Auf großes Interesse in der Haigerer Bevölkerung stößt die Hessentags-Bewerbung, die seit wenigen Tagen unterwegs in die Staatskanzlei in Wiesbaden ist. Wie Bürgermeister Mario Schramm (parteilos) bei einem Rundgang mit Kernstadtbürgern mitteilte, hoffen Magistrat, Parlament und Verwaltung, „dass uns diese Bewerbung weit nach vorne bringt“. Viele Projekte in Haiger wie zum Beispiel eine Verbesserung am nicht barrierefreien Bahnhof, die Landesstraße 3044 nach Weidelbach (L 3044) oder die Brücke am Rodenbacher Ortseingang würden wesentlich schneller in Angriff genommen, wenn Haiger den Zuschlag für den Hessentag „nach 2018“ bekomme.

Die Landesregierung habe das Hessenfest bereits wesentlich kleiner dimensioniert als noch in der Vergangenheit, als zum Beispiel etwa 1,2 Millionen Menschen nach Wetzlar strömten. Auch die Zuschüsse in Höhe von 6,8 Millionen Euro seien deutlich geringer als noch in den früheren Jahren. Haiger trage ein Risiko von etwa zwei Millionen Euro, das aber durch Einnahmen aus Veranstaltungen reduziert werden könne. Das Motto solle „Innovative Wirtschaft, Ökologie und Energie“ lauten.

Natürlich werde es die bekannten Hessentags-typischen Elemente auch in Haiger geben, sagte Schramm. Eine Landesausstellung, auf der sich Institutionen, Verbände und Vereine darstellen können, sei ebenso geplant wie die „Hessentagsstraße“ und der große abschließende Festzug. „Auch Konzerte und Partys werden selbstverständlich angeboten“, versprach der Rathaus-Chef.

Die Haigerer Idee sei es, diese Elemente erstmals durch den Schwerpunkt Wirtschaft zu ergänzen. „Wir wollen den Hessentag nicht nach Haiger holen, um der Wirtschaft einen Gefallen zu tun, sondern weil die Wirtschaft unsere Stadt wesentlich ausmacht“, verdeutlichte Schramm. „Haiger ist keine Fachwerkstatt und kein Tourismuszentrum, sondern eine wirtschaftsstarke Stadt mit vielen innovativen und erfolgreichen Unternehmen.“ Diese hätten mit großer Einmütigkeit und Begeisterung ihre Mitarbeit an dem Großprojekt zugesagt.  Wenn die Landesregierung in Wiesbaden den Mut habe, das Hessenfest thematisch neu auszurichten, „dann sind wir da“, versprach Schramm. (öah) 

 

Hessentagsbewerbung ist unterwegs (17.12.2015)

Jetzt ist es offiziell: Am Donnerstag (17. Dezember) hat sich die Stadt Haiger offiziell um die Ausrichtung eines Hessentages „nach 2018“ beworben. Das berichtete Bürgermeister Mario Schramm. Das Haigerer Parlament hatte bereits Anfang Oktober die Initiative des Magistrates einmütig unterstützt. 

„Das Schreiben an Ministerpräsident Volker Bouffier ist unterwegs“, sagte Schramm, der die Bewerbung gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel und dem Ersten Stadtrat Klaus-Peter Albrecht (beide CDU) unterzeichnet hatte.

Bei ihrer Bewerbung will die nördlichste Dillkreisstadt neue Wege beschreiten – etwas abseits von Brauchtumspflege, Fachwerk und Trachten. Das Motto des Haigerer Hessentages soll „Innovative Wirtschaft, Ökologie und Energie“ lauten. Dafür haben sich der Bürgermeister und der Magistrat die Unterstützung zahlreicher Unternehmen gesichert, die zu den weltweit tätigen „Global Playern“ gehören. Einige von ihnen haben die Bewerbung mit unterzeichnet und damit signalisiert, dass sie die Bewerbung unterstützen.  „Diese Unterzeichner bilden einen Querschnitt der Haigerer Wirtschaft“, sagte Schramm. Wie positiv sich die Wirtschaft einbringe, werde bereits bei der Gestaltung des Haigerer Beitrages für den Hessentags-Umzug 2016 in Herborn bemerkbar. Die Planung werde von der Verwaltung und engagierten Ausbildern der Haigerer Firmen vorangetrieben.

„Unser Ziel ist es, mit den heimischen Unternehmungen und natürlich unseren Bürgerinnen und Bürgern dieses Projekt zu gestalten und umzusetzen“, erklärte der Rathaus-Chef. Zunächst seien die „Global Player“ kontaktiert worden, mit weiteren heimischen Unternehmungen solle aber selbstverständlich ebenfalls gesprochen werden. „Wir wollen dieses Projekt auf möglichst viele Füße stellen.“ Ziel sei es, alle mitzunehmen: Bürger, Vereine, Gruppen, Kirchen, Gemeinden und selbstverständlich die Politik. „Diese Vielfalt ist es, was Haiger stark macht“, meinte Schramm.  „Wenn wir es schaffen, die Bevölkerung der Kernstadt und der 13 Ortsteile zu motivieren, ein großes „Hessentags-Team“ zu bilden, dann können wir vieles bewegen.“  Das sieht auch Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel so. „Für mich war das ‚Ja“ der Parlamentarier zur Hessentags-Bewerbung einer der Höhepunkte des ablaufenden Jahres“, sagte der Parlamentspräsident am Mittwoch am Rande der letzten Stadtverordnetensitzung des Jahres 2015. (öah)

 

Parlament begrüßt Bewerbung (7. Oktober 2015)

Die Parlamentssitzung war längst vorbei, als Haigers Bürgermeister Mario Schramm die Bombe platzen ließ. "Wir wollen den Hessentag!", erklärte der Rathaus-Chef den teilweise überraschten Parlamentariern kürzlich in einer Informations-Veranstaltung im Rathaus. Diese Veranstaltung biete viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt. „Das kann für einen richtigen Schub sorgen“, ist der Rathaus-Chef überzeugt.
 

Als Schramm die Stadtverordneten anhand einer von Bauamtsleiter André Münker ausgearbeiteten Präsentation ausführlich über die Ideen des Magistrats informiert hatte, waren die Rückmeldungen eindeutig: "Wir gehen das an, arbeiten intensiv an einer Bewerbung und versuchen, diese Bewegung mitzunehmen." Der Bürgermeister hatte mit Mitarbeitern der Hessischen Staatskanzlei gesprochen und von diesen positive Signale bekommen. Thorsten Hermann, ehemaliger Bürgermeister Bensheims und heute Hessentags-Beauftragter der Landesregierung, erklärte nach einem Besuch in Haiger ebenfalls: "An Ihrer Stelle würde ich mich bewerben."
 

Ob der Hessentag im Jahr 2019 oder später nach Haiger komme, sei eher zweitrangig, sagte der Bürgermeister. Wichtig sei es, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen und die komplette Bürgerschaft mitzunehmen. Der Schwerpunkt soll dabei weniger Folklore, Brauchtum und Fachwerkgebäuden als vielmehr dem Wirtschaftsstandort Haiger gewidmet werden. "Natürlich wollen wir auch ein buntes Fest mit vielen Besuchern feiern", sagte Schramm: "Aber ansonsten soll es einen Hessentag geben, wie es ihn noch nie zuvor gab." Der Bürgermeister hatte in den vergangenen Wochen bereits mit 16 heimischen Unternehmern gesprochen, die allesamt positiv reagierten und ihre Mitarbeit zusagten.
 

"Diese Zustimmung gibt uns Mut, weitere Schritte zu gehen", sagte Schramm. Mit dem Hessentag könne sich Haiger nach vorne entwickeln und auf Investitionen hoffen, die es ohne die Großveranstaltung nicht geben werde. Viele Landesprojekte wie der Ausbau der Landesstraße 3044 von Haiger nach Weidelbach, bei denen Haiger auf Umsetzung hoffe, kämen voraussichtlich erst in fünf und mehr Jahren zur Umsetzung. "Wenn der Hessentag kommt, sieht das anders aus, dann öffnen sich Türen und Fördertöpfe", meinte Schramm und nannte als denkbare weitere Projekte die Barrierefreiheit im Haigerer und Sechsheldener Bahnhof, den Ausbau des Steigplatzes oder den Bau eines Hotels.
 

"Der Hessentag öffnet Türen", zeigte sich Schramm überzeugt. "Wenn wir in diese Richtung gehen, haben wir Wiesbaden auf unserer Seite." Ein derartiges Großprojekt knüpfe an den Herborner Hessentag 2016 an und stärke auch die Region im Dreiländereck. Das Hessenfest, zu dem in den vergangenen Jahren zwischen 800 000 und 1,8 Millionen Besucher kamen, hat laut Schramm ein Finanzvolumen von etwa 8,5 Millionen Euro, Haiger trage ein Risiko von etwa zwei Millionen, das aber durch Eintrittsgelder und Sponsoren deutlich reduziert werden könne.
 

Bei einer Bewerbung will die Stadt die Schwerpunkte auf die Industrie mit großen, zum Teil international arbeitenden Firmen legen. Ferner sollen die günstige Verkehrslage, hervorragende Bildungseinrichtungen, Arbeitsplätze, Wohnmöglichkeiten und Einkaufsmöglichkeiten sowie die reizvolle Landschaft in den Vordergrund gestellt werden. Eine der wichtigsten Aufgaben sei es, schnell einen griffigen Namen für die gesamte Region Haiger - Herborn - Dillenburg zu finden, wie es in der Nachbarschaft mit dem Begriff "Südwestfalen" gelungen sei. Daran müsse gearbeitet werden.
 

Die Parlamentarier lauschten gespannt und gaben - nach einem Moment der "Schockstarre", wie es ein Abgeordneter scherzhaft ausdrückte - ein rundum positives Stimmungsbild ab. Einsprüche gab es nicht. Einzelne Redner meinten, selbst wenn die Bewerbung nicht erfolgreich sei, könne ein "Wir-Gefühl" entstehen, das die Stadt weiter bringe. Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel (CDU) zeigte sich "gerührt" von der Initiative des Magistrats und des Bürgermeisters. "Der entscheidende Punkt war es, auf die Unternehmer zuzugehen." Der Erfolg im Gespräch mit den Firmen mache Mut, künftig in größeren Dimensionen zu denken. "Wenn wir die heimischen Firmen mit im Boot haben, dann ist das der gewünschte Schub, der Haiger weiterbringen kann." (ÖAH)