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Mitarbeiter geehrt und verabschiedet 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Abschied: Marlene Gotthardt (3.v.l.) mit (v.l.) Susanne Klein, Bürgermeister Mario Schramm, Ehemann Martin Gotthardt, Heidelis Franz, Sandra Freischlad und Joachim Schmidt (Personalrat). (Foto: Stadt Haiger)

„Einen tollen Job gemacht“

Erzieherin Marle Gotthardt verabschiedet

Erzieherinnen leisten sehr viel, davor habe ich großen Respekt“, sagte Haigers Bürgermeister Mario Schramm bei der Verabschiedung von Marlene Gotthardt. Die Allendorferin, die seit 1979 im Haigerseelbacher Kindergarten arbeitete, geht nach 37 Berufsjahren in den Ruhestand.

Bürgermeister Schramm lobte das Engagement der Erzieherin und dankte „für die vielen Jahre im Dienst der Stadt Haiger“. Das Team habe bis zu 90 Kinder in insgesamt vier Gruppen betreut. Marlene Schmidt sei vom ersten Tag an dabei gewesen und  habe die Einrichtung anfangs auch geleitet. „Dass es da nie zu Problemen kam, spricht für unsere Mitarbeiterin – ein wenig aber auch für den Arbeitgeber“, scherzte Schramm. Marlene Gotthardt sei eine wichtige Kollegin im „Team der Stadt“ gewesen. Auch bei Festen, Veranstaltungen oder Ausflügen sei sie stets dabei gewesen. Das berufliche Leben sei nun beendet, „aber das aktive Leben geht weiter“, sagte der Bürgermeister: „Wir werden uns bestimmt wiedersehen.“

Das unterstrich auch der Personalrat. „Du hast einen tollen Job gemacht“, lobte der Personalratsvorsitzende Joachim Schmidt die scheidende Kollegin. Er übergab ebenso wie der Bürgermeister ein Geschenk.

Die Erzieherin hatte 1973 ihre Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Dillenburg begonnen, wo sie auch ihren Mann Martin Gotthardt kennenlernte. Nach einem Anerkennungsjahr im evangelischen Kindergarten in Fleisbach übernahm sie die Leitung des Kindergartens Burbach-Lippe, bevor sie 1979 gemeinsam mit Susanne Klein in den neuen städtischen Kindergarten in Haigerseelbach wechselte. Sie übernahm die Leitung der Einrichtung, in der damals 50 Kinder betreut wurden.

Als 1987 eine Tochter geboren wurde, nahm Marlene Gotthardt ihren Erziehungsurlaub in Anspruch und kehrte drei Jahre später mit reduzierter Stundenzahl in den Kindergarten Seelbach zurück. „Diese Entscheidung war Gold wert“, blickt sie zurück.

Besonders beeindruckend verlief die Abschiedsfeier im Kindergarten, die die Kolleginnen sowie die Kinder und der Elternbeirat vorbereitet hatten. „Überraschungsgäste, liebevolle Worte, Lieder, Tanz und Geschenke – das war toll.“ Höhepunkt war die Überreichung eines Erinnerungsbuches, in dem ehemalige Kindergartenkinder aus den Jahrgängen ab 1992 ihre Erinnerung an Marlene Gotthardt aufgeschrieben hatten.

„Es war eine erfüllende Kindergartenzeit. Ich würde alles wieder genauso machen. Erzieherin bleibt mein Traumberuf“, sagte Marlene Gotthardt zum Abschluss und dankte allen Kollegen für die gute Zusammenarbeit. (öah)

 

 

Ingrid Schol gibt die Schlüssel der Mehrzweckhalle ab

Über 30 Jahre hatte Ingrid Schol die „Schlüsselgewalt“ über die Allendorfer Mehrzweckhalle. Vor wenigen Tagen ging die Hausmeisterin in den wohl verdienten Ruhestand. „Sie haben sehr gute Arbeit geleistet. Wir sind Ihnen sehr dankbar“, sagte Bürgermeister Mario Schramm, der ein Abschiedsgeschenk überreichte.

Ingrid Schol hatte seit 1972 zunächst als Urlaubsvertretung gearbeitet und 1980 die Hausmeisterstelle in der Mehrzweckhalle übernommen. Da zu dem Objekt die Turnhalle und eine Kegelbahn gehören, in den Räumen nachmittags die Betreuung der Grundschüler stattfindet und  auch die Jugendpflege diverse Räumlichkeiten nutzt, war das keine kleine Aufgabe. Auf über 800 Quadratmetern Fläche war einiges los. So fanden teilweise Großveranstaltungen wie der Karneval oder große Hochzeiten mit über 1000 Gästen in den Räumlichkeiten statt. „Das war ein toller Arbeitsplatz, meine Aufgabe hat mir immer Spaß gemacht“, blickte Ingrid Schol dankbar zurück.

Auch der Personalratsvorsitzende Joachim Schmidt wünschte alles Gute zum Ruhestand und überreichte ein Abschiedsgeschenk. (öah) 

 

 

„Alles richtig gemacht“

 

Stadt Haiger verabschiedet Betriebsleiter Heinz Bartels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Der technische Betriebsleiter der Stadtwerke, Heinz Bartels (2. von links neben Ehefrau Regina), ist nun „Ruheständler“. Bürgermeister Mario Schramm, der kaufmännische Betriebsleiter Markus Peter, der Erste Betriebsleiter Dr. Torben Dietermann, der Personalratsvorsitzende Joachim Schmidt und Elektromeister Frank Ohlenburger (v.l.) wünschten alles Gute. (Foto: Stadt Haiger) 

 

HAIGER „Rückblickend habe ich mit meiner Entscheidung, zur Stadt Haiger zu gehen, alles richtig gemacht“, meinte Heinz Bartels, als er von Bürgermeister Mario Schramm in den Ruhestand verabschiedet wurde. Nach 29 Jahren bei den Stadtwerken sagte der Diplom-Ingenieur und technische Betriebsleiter „Adé“, nicht ohne rückblickend festzustellen, „dass ich als ‚Haijerscher‘ offensichtlich genau am richtigen Platz war“.

 

Das sah auch der Bürgermeister so, der nur wenige Tage vor Heinz Bartels im Rathaus angefangen hatte – wo seinerzeit neben der Stadtverwaltung auch noch die Stadtwerke untergebracht waren. „Die Stadt Haiger hat damals einen guten Griff getan“, resümierte der Rathaus-Chef und lobte den „Aufbauheld der Stadtwerke“ für sein Engagement und seinen Weitblick. Die Aufgabe sei sicher nicht immer leicht gewesen. So habe Bartels den Umzug aus dem Rathaus in die Firma „Sack Meyer“ und später in das neue Verwaltungsgebäude in der Hüttenstraße mitgemacht, wesentlich die Haigerer Wasserversorgung aufgebaut  und sich mit großer Sachkenntnis eingebracht. Bartels sei zu einem großen Teil für die Entwicklung der Haigerer Stadtwerke zu einem modernen Dienstleister verantwortlich.

„Der Heinz kennt jeden Haigerer Hydranten und war immer vor Ort, wenn irgendwo ein Rohr gebrochen ist“, lobte ein Mitarbeiter schmunzelnd den scheidenden Chef. Als es darum gegangen sei, an Straßenlaternen die Leuchtmittel gegen energiesparende Leuchtmittel auszutauschen, sei Bartels persönlich mit rund gefahren. 

Bürgermeister Schramm wünschte Bartels, der mit seiner Ehefrau Regina in Kürze nach Südhessen ziehen wird, alles Gute in der neuen Umgebung, Gesundheit und „viel Spaß mit Kindern und Enkeln“. Er hoffe, „dass Du ab und zu nach Haiger zurückkommst“, meinte Schramm. Was Bartels sofort zusagte, schließlich bleibt er Schlagzeuger der Band „G(l)oss(l)ip“ und wird regelmäßig zur Probe in Haiger aufkreuzen.

Der Diplom-Ingenieur hatte 1978 an der Gesamthochschule in Siegen seinen Abschluss als Ingenieur Grad. Erworben und war von 1978 bis 1985 bei Ritto in Herborn als Abteilungsleiter tätig gewesen. Zwei Jahre lang arbeitete er als Betriebsleiter der Laubacher Transformatoren- und Elektrovertriebsgesellschaft, ehe er dem Ruf des damaligen Bürgermeisters Willi Kröckel folgte und – zur Freude seiner Frau Regina und der beiden Töchter - in seiner Heimatstadt anheuerte.

Bartels, der bei den Stadtwerken als „Teamplayer“ gilt und bis zuletzt wie alle anderen Kollegen Bereitschaftsdienste „schob“, erinnerte sich an eine schöne Zeit und lobte die Truppe der Stadtwerke. „Das ist ein Team, da hat mich niemand im Regen stehen lassen. Was wir zu bewältigen hatten, ging nur in der Gruppe.“ Er wünschte seinem Nachfolger Dr. Torben Dietermann eine glückliche Hand und viel Erfolg. „Die Situation für Versorger wie die Haigerer Stadtwerke wird nicht einfacher.“

Der Erste Betriebsleiter Dr. Dietermann dankte Bartels für das angenehme Zusammenarbeiten. „Du hast mir viele Erfahrungen mitgegeben, und ich hoffe, dass ich ab und zu nochmal anrufen kann.“ Joachim Schmidt dankte im Namen des Personalrats und überreichte ebenso wie Bürgermeister Mario Schramm ein Präsent zum Abschied. (öah) 

 

"Abwechslungsreicher Beruf, der Spaß macht"

Ehrung Matthias Kring ist seit 25 Jahren im Öffentlichen Dienst

HAIGER Seine Kollegen nennen ihn manchmal scherzend den „Schlagloch-Beauftragten“, doch damit kann Matthias Kring leben. „Mein Beuf ist sehr abwechslungsreich und macht mir großen Spaß“, sagt der Bauamtsmitarbeiter aus dem Haigerer Rathaus, der jetzt für 25 Jahre im Öffentlichen Dienst ausgezeichnet wurde.

„Wir brauchen Menschen wie Sie, die fröhlich und mit Spaß an der Arbeit und zum Wohl der Stadt tätig sind“, lobte Bürgermeister Mario Schramm seinen Mitarbeiter und gratulierte im Namen des Magistrats: „Ich schätze besonders an Ihnen, dass Sie Verständnis für die Interessen und Bedürfnisse der Bürger haben. Machen Sie bitte weiter so.“ Kring erhielt Anerkennungsprämien und Sachgeschenke von der Stadtverwaltung und vom Personalrat.

Der 42-jährige Steinbacher arbeitet seit 2009 in Haiger, wo er für die Straßenunterhaltung sowie die Unterhaltung von Feldwegen und Brücken, aber auch Abrechnungen und die Bauüberwachung zuständig ist. 1991 bis 1994 wurde er beim damaligen Straßenbauamt in Dillenburg zum Straßenbau-Techniker ausgebildet.

Er habe den Wechsel nach Haiger nie bereut, sagte Kring bei seiner Ehrung durch Bürgermeister Schramm. Er sehe sich als Dienstleister und Ansprechpartner des Bürgers und freue sich, mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen.  (öah) 

 

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„Dieser Job wird nie langweilig“

Ordnungspolizist Karl-Heinz Kloft für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt

HAIGER „Dieser Job wird nie langweilig.
Man chat jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen zu tun, das macht Spaß“, sagt Karl-Heinz Kloft von der Haigerer
Ordnungsbehörde. Er weiß, wovon er spricht, denn er ist seit 25 Jahren als
Ordnungspolizist in Haiger und den Stadtteilen tätig. Hinzu kommen 15 Jahre als Zeitsoldat, so dass Kloft jetzt von Bürgermeister Mario Schramm für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt wurde.

 

 

Schramm dankte dem momentan dienstältesten Rathaus-Mitarbeiter für sein Engagement und scherzte: „40 Jahre dabei, und kein bisschen müde.“ Kloft erfülle eine „sehr wichtige Aufgabe“ und zeichne sich dadurch aus, dass er „sehr gut mit den Menschen umgehen kann“, sagte Schramm, bevor er ein Buchgeschenk sowie eine Anerkennungsprämie und ein Geschenk des Personalrats übergab. Schramms Wunsch: „Bitte genau so weitermachen!“

Karl-Heinz Kloft absolvierte zwischen 1971 und 1975 eine Ausbildung zum Starkstromelektriker bei den Frank’schen Eisenwerken in Niederscheld, wo er anschließend ein Jahr arbeitete. 12 Jahre lang war der Jubilar nachher als Zeitsoldat tätig. Eine interessante Aufgabe, die ihn unter anderem dreimal nach Kanada führte.

Von 1987 bis 1991 arbeitete er als Justizvollzugsbeamter in der JVA Butzbach, ehe er am 1. August 1991 zur Stadt Haiger wechselte. Diesen Entschluss hat der 60-jährige Flammersbacher nie bereut. „Ich bin gerne draußen unterwegs, in einem Büro würde ich es nicht auf Dauer aushalten“, schmunzelt der Ordnungspolizist, der eine klare Lieblingstätigkeit hat: „Am liebsten bin ich auf dem Wochenmarkt.“ (öah) 

 

Gabi Enseroth und Bernd Habicht geehrt

Gabi Enseroth und Bernd Habicht (r.) sind für ihre
25-jährige Mitarbeit in der Haigerer Stadtverwaltung geehrt worden. Die ersten Gratulanten waren Bürgermeister Mario Schramm (2.v.r.) und der Personalratsvorsitzende Joachim Schmidt (links im Bild).  Gabi Enseroth ist gelernte Einzelhandelskauffrau und seit 1991 als Raumpflegerin in der Haigerer Stadthalle tätig. Ihr Mann Jürgen betreute die Immobilie bis zum vergangenen Jahr als Hausmeister. Bernd Habicht ist gelernter Schlosser und seit dem 1. April 1991 ein Teil der Haigerer Rathaus-Mannschaft. Zunächst arbeitete er als Schwimmmeister, später auch als „fliegender Hausmeister“. Heute ist er im Bereich Gebäudemanagement tätig.  „Wir können heute zwei Mitarbeiter ehren, die seit 25 Jahren quasi ‚immer im Dienst‘  sind“, sagte Rathaus-Chef Mario Schramm. Beide hätten sich täglich zum Wohl der Stadt engagiert. Die beiden verdienten Mitarbeiter erhielten Anerkennungsprämien, Gutscheine sowie ein Buchgeschenk. 

 

Viel Lob für verdiente Mitarbeiter

Bürgermeister Mario Schramm hat Simon Nietsch und Michael Kloos für ihre 25-jährige Treue zur Haigerer Stadtverwaltung ausgezeichnet.

Simon Nietsch absolvierte in den siebziger Jahre eine Maurerlehre in Rumänien und arbeitete als Maurer, ehe er 1990 nach Deutschland ausreiste. Seit
dem 1. April 1991 gehört er zum Team des Bauhofes und ist Teil des Reinigungsteams, das für die Pflege des Stadtbilds zuständig ist. 

Auch Michael Kloos arbeitet beim Haigerer Bauhof. Er stammt aus Rumänien, wo er ebenfalls eine Maurerlehre absolvierte. Seit 1984 lebt er in Deutschland und kam von der Haigerseelbacher Firma Kloos zur Stadt Haiger. Er ist unter anderem für die Pflege der Blumen und Pflanzbeete im Stadtgebiet zuständig und kümmert sich in den Wintermonaten um das Mobiliar der Stadt, wie zum Beispiel Ruhebänke etc.

Mario Schramm lobte den Arbeitseifer der beiden Kollegen und dankte ihnen für ihr Engagement. Die beiden verdienten Mitarbeiter erhielten Anerkennungsprämien, Gutscheine sowie ein Buchgeschenk. Auch der Personalratsvorsitzende Joachim Schmidt gratulierte herzlich.