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Hundbesitzer sollen "Tretminen" entfernen 

Als Bürgermeister Mario Schramm kürzlich alle Haigerer Stadtteile besuchte, gab es neben den Klagen über Tempo-Sünder überall ein wesentliches Thema: Hundekot auf Wegen und Wiesen. „Das bewegt viele Bürger“, erklärte der Rathaus-Chef und appellierte an die Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen.

„Wir sind eine tier- und hundefreundliche Stadt und wollen niemandem den Spaß nehmen, den er mit seinem Haustier hat“, sagte Schramm. Dennoch sei es wichtig, als Tierhalter Verantwortung zu übernehmen und eine Plastiktüte mitzunehmen, um den Hundekot in Müllbehälter werfen zu können. Für Spaziergänger sei es äußerst unerfreulich, in diese „Tretminen“ zu laufen, für spielende Kinder oder Tiere sogar regelrecht gesundheitsgefährdend.

Das bestätigen Landwirte und Mediziner. Hundekot in Wiesen macht aus frischem, lecker scheinendem Futter für das Vieh etwas, das ungenießbar und möglicherweise gesundheitsgefährdend ist. Der Kot ist für Futtertiere extrem gefährlich, denn der Erreger „Neospora caninum“ ist Verursacher der Infektionskrankheit Neosporose. Beim Rind ist Neosporose eine infektiöse „Abortursache“ (erkrankte Kühe erleiden vermehrt Fehlgeburten).

Im Haigerer Stadtgebiet und den Stadtteilen gibt es so genannte „Dog Stations“, die vom Bauhof mit Tüten bestückt werden. Diese Stationen sind an folgenden Stellen zu finden:

Kernstadt

Mühlenstraße/Aubachbrücke

Haiger-Center/Bahnhofstraße

Haarwasen/Parkplatz Trimmpfad

Stadtteile

Rodenbach – Bahnbrücke Tiergarten

Steinbach – verlängerte Fortshausstraße

Sechshelden – Dorfgemeinschaftshaus

Niederroßbach – Ortsausgang, Fahrradweg

Weidelbach – Dorfmittelpunkt

Oberroßbach – Brandweiher Kurtenbach

Allendorf – Parkplatz Kindergarten

Flammersbach – Dorfmitte Bushaltestelle

Haigerseelbach – Am Berg – Verbindungsweg nach Steinbach

Langenaubach – Ecke Sonnenwiese – Kalkhecke

Fellerdilln/Dillbrecht – Fußweg zum Bahnhof