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Haiger ganz im Zeichen der Kunst 

Maler, Grafiker, Fotografen und Bildhauer beteiligten sich an der Projektwoche „Kunst in der Stadt“, die am Donnerstag (3. November) in der Stadthalle eröffnet wurde. 45  Künstlerinnen und Künstler aus Haiger und der Region waren mit von der Partie.

 

Großes künstlerisches Potenzial

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es ist erstaunlich und erfreulich, welch großes künstlerisches Potenzial in Haiger und der Region vorhanden ist“, sagte Haigers Bürgermeister Mario Schramm bei der Eröffnung der 12. Veranstaltung „Kunst in der Stadt“. In der Haigerer Stadthalle stellen derzeit über 40 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke aus – von Fotos über Zeichnungen und Gemälde bis hin zu Skulpturen und Puppen.

„Wir stellen gerne die Stadthalle als Plattform zur Verfügung – seit 24 Jahren ist ‚Kunst in der Stadt‘ für viele Menschen ein Begriff“, sagte Mario Schramm und dankte dem Team um Kulturamtsleiter Andreas Rompf für die gute Vorbereitung. Besonderer Höhepunkt dieses Jahres ist ein 100-seitiges Buch mit dem Titel „(M)eine Geschichte“, in dem jeweils ein Kunstwerk und ein Text jedes Ausstellers zu finden sind. „Äußerst interessanter Lesestoff“, urteilte Bürgermeister Schramm.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsveranstaltung vom Wahlpflichtkurs „Chor und Ensemble“ der Johann-Textor-Schule unter der Leitung von David Just. Die jungen Sänger interpretierten unter anderem das Lied „80 Millionen“ von Max Giesinger. Textorschüler trugen ferner Gedichte und Texte von Schülern vor, die sich mit dem Ausstellungsthema befassten.

„Wer ein Kunstwerk erwirbt, der kauft nicht nur ein Objekt, sondern hunderte Stunden von Fehlern und Experimenten“, sagte Andreas Rompf in seiner Begrüßung. Man kaufe „Jahre von Frustrationen und Momente purer Freude, ein Stück der Seele des Kunstschaffenden und ein Stück seines Lebens“.

Nach der offiziellen Eröffnung nutzten die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, sich die umfangreiche Ausstellung im großen Saal und im Gläsersaal der Stadthalle anzuschauen.

 

Ballett begeistert in der Stadthalle

Einen künstlerischen Leckerbissen erlebten die Besucher des Ballettabends in der Haigerer Stadthalle. Die Ballettschule von Daniela Ivanisi begeisterte ihr Publikum mit einem fast zweistündigen, abwechslungsreichen Programm, in dem alle Facetten des Balletts zum Tragen kamen: Ruhige, besinnliche Momente, temperamentvolle Tänze und natürlich auch der Tanz auf der „Spitze“. Da „Dana“ Ivanisi seit 25 Jahren in Haiger arbeitet, lag es nahe, ihre Ballettschule für die Projektwoche „Kunst in der Stadt“ einzuladen. Die Tänzerinnen interpretierten eine „Hommage an Edgar Degas“ (der französische Künstler hat sich in seinem Werk stark mit dem Thema „Tanz“ befasst) und den feurigen „Bolero“ von Maurice Ravel sowie das neu choreographierte Stück „Remember“, das auch eine Kombination aus klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz enthält. Choreograph Francisc Valkay – ein langjähriger Freund und ehemaliger Kollege von Daniela Ivanisi – war eigens aus Bukarest angereist, um den Auftritt nicht zu verpassen. Auch für ihn hatte sich die weite Anreise gelohnt. Gemeinsam mit dem großen Publikum sparte er nicht mit Applaus. „Wir sind froh und stolz, dass in Haiger Künstler mit derartig herausragenden Fähigkeiten ausgebildet werden“, freute sich Haiger Kulturamts-Leiter Andreas Rompf: „Auftritte der Ballettschule Ivanisi sind immer etwas Besonderes.“